background image
I P S T A
NEWS
6. JULI 2008
SEITE 1
Internationale Personenschützer & Sicherheitsfachkräfte Trainings Assoziation
Einsatzfahrt mit dem Sheriff ,,ein ganz normaler Tag"
Ein ganz normaler Tag,
Im Rahmen der erweiterten Ausbildung in den USA (ABZ FLORIDA), bekommt man so manch Einzigartiges geboten.
Am 18.06.06 war es mal wieder so weit. Einen halben Tag lang fuhren ,,A" und ,,Y" als RIDER bei einer Polizeistreife mit.
Einen Einblick in den Ablauf der Arbeit eines Polizisten im US Bundesstaat FLORIDA zu bekommen, ist für einen Seminaristen eher die
Ausnahme. Uns bot sich die Chance und wir haben sie genutzt. Es ist kurz nach 13.00 Uhr Ortszeit als zwei Streifenwagen vor das ABZ
vorfahren. Ein kräftiger Polizist steigt aus und läuft zielstrebig auf uns zu.
Er stellt sich uns vor und verweist auf den zweiten Beamten. Sheela , eine junge, attraktive Frau. Kurz die Formalitäten klären, Besatzung
festlegen und auf geht's in den Alltag eines hiesigen Polizisten.
Sheela hat von Anfang an gut zu tun. Sie hat einen Ersatzwagen bekommen, in dem keinerlei Halterungen für notwendige Arbeitsmittel
eingebaut sind. Somit liegen auf der Mittelkonsole ein ,,ROCKI", ein stoßfester Laptop, viele Formulare und Straßengesetze, Codetafeln
u.s.w.
Die Streifentätigkeit, so erklärt Sheela, ist sehr umfangreich.
So gehören Geschwindigkeitsmessungen mit internen Radargeräten, Kennzeichenüberprüfungen, Kontakte mit der Bevölkerung die
Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen genauso zum Alltag, wie etwa das Schlichten von Streitigkeiten, das Einfangen von Tieren
oder sonstige Tätigkeiten.
Eine Schicht dauert 12 Stunden. Darin enthalten sind auch Pausen und Small-Talk mit Kollegen bei einem Kaffee von einem
Fast-Food-Restaurant. Wenn der Funk nicht besetzt werden kann, hat man ja auch noch ein Diensthandy.
Bei der Fahrt durch ein Problemviertel verstehe ich auch, warum jeder amerikanische Polizist eine schusssichere Weste trägt.
Kriminalität, Drogenhandel, Hehlerei/ Dealerei, Prostitution und Bandenkriege sind nicht alltäglich jedoch allgegenwärtig.
Die getöteten Polizisten sind ein trauriges Zeugnis dieser Aktivitäten. Doch gut ist, dass Kinder den Polizisten winken, Respekt vor Ihnen
haben und auch mal Polizist werden wollen. Es wird Zeit für einen Kaffee und schon nutzt Sheela die Möglichkeit etwas mit einer Kollegin
zu besprechen. Dann ein Anruf vom Schirrmeister, Scheelas Auto steht fertig vor der Werkstatt.
Kaffee mitnehmen, verabschieden und auf zur Werkstatt. Meine Fahrerin beeilt sich und ist nach wenigen Minuten noch glücklicher, sie hat
ihren eigenen Streifenwagen wieder.
Jetzt sehe ich auch die ganze Ausrüstung in eingebauten Zustand und bin doch etwas überrascht. Ein eingebautes Radargerät mit zwei
Sensoren für Front und Heck, Videoaufzeichnung mit Tonspur, den Laptop und viele andere interessante Sachen sind in so einem Wagen
verbaut. Endlich, ein goldfarbener Wagen fällt Sheela auf. Sie ruft das Kennzeichen über die Zulassungsstelle ab und hat einen
Treffer gelandet. Die Tax für das Fahrzeug ist abgelaufen. Hinterher, Blaulicht an und nach dem Halten unter Eigensicherung
die Annäherung an das gestoppte Kfz. Die Videokamera zeichnet alles mit auf. Eine erweiterte Überprüfung gibt Klarheit über den
Fahrzeughalter, er hatte einfach vergessen, seine Zulassung zu verlängern. Verwarnung ausstellen und weiter geht es.
Plötzlich ein auf dem Grünstreifen fahrender Geländewagen und dann erkenne ich einen freilaufenden Hund, direkt am Highway 1. Alle
Fahrzeuge fahren langsamer, um das Tier nicht zu gefährden. Der Hund muss vom Highway runter und gut dass dies auch gelingt.
Eine Hundetrainerin sieht das Geschehen und unterstützt die Polizistin tatkräftig. Das Schreiben der Berichte ist eine Arbeit die Ruhe und
Zeit benötigt, Um 17.25 Uhr Ortszeit werde ich wieder am ABZ abgesetzt.
Ein 50 Euro Cent Stück als Glücksbringer für Sheela von mir und die gemeinsame Patrouille ist für mich zu Ende.
Eine tolle Erfahrung, eine tolle Polizistin, es hat einfach Spaß gemacht und man hat nicht nur beim Verhalten mit Menschen
viel Neues lernen können.
background image
I P S T A
NEWS
6. JULI 2008
SEITE 2
In der nächsten Ausgabe sehen Sie :
IPSTA Präsident zeichnet in Florida einen Polizisten aus
Unser Präsident zu Besuch bei einem Rekrutierungsbüro der
US Army in Florida
background image
I P S T A
NEWS
6. JULI 2008
SEITE 3
Betancourt umarmt nach sechs Jahren Geiselhaft ihre Familie
Bogotá/Washington (AFP) -
Nach mehr als sechs Jahren Geiselhaft hat die kolumbianische Politikerin Ingrid Betancourt ihre beiden Kinder in die Arme schließen
können. Sie nahm ihre 22-jährige Tochter Mélanie und ihren 19-jährigen Sohn Lorenzo am Militärflughafen von Bogotá in Empfang
wo die beiden aus Paris kommend gelandet waren. Betancourts spektakuläre Befreiung aus der Gewalt der FARC-Guerilla wurde in ihrer
Heimat und im Ausland mit großer Freude aufgenommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel gratulierte der kolumbianischen Regierung
zu der Befreiung von insgesamt 15 Geiseln.
Die von ihrem Mann und ihrer Mutter begleitete Betancourt brach in Tränen aus, als sie ihre Kinder aus erster Ehe umarmte.
"Ich danke Gott für diesen Augenblick. Sie sind meine Kinder, mein Stolz, mein Lebensinhalt, mein Licht, mein Mond, meine Sterne
Ihretwegen wollte ich aus dem Dschungel heraus", sagte sie. Die Kinder waren mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner
von Frankreich nach Kolumbien geflogen. Mit an Bord des Airbus waren auch Betancourts erster Mann und Vater der Kinder
Fabrice Delloye, und ihre Schwester Astrid.
"Ich stehe immer noch unter Schock", sagte die 22-Jährige Mélanie auf dem Flug von Paris nach Kolumbien. Sie schwebe "auf Wolke
sieben". Der 19-Jährige Lorenzo sprach von einer "unglaublichen Freude", die kaum zu beschreiben sei.
Die 46-jährige Betancourt, die neben der kolumbianischen auch die französische Staatsbürgerschaft besitzt, soll am Freitag in Paris
eintreffen. Sie wolle dort dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, dem früheren Außenminister Dominique de Villepin und allen
Franzosen für ihre Unterstützung danken, sagte sie.
Das Weiße Haus teilte mit, die US-Regierung habe von der bevorstehenden Befreiungsaktion gewusst und sie vollständig unterstützt.
Frankreich war nach Angaben des Generalsekretärs des Elysée-Palasts, Claude Guéant, nicht im Voraus informiert und spielte auch keine
Rolle bei der Befreiung. Sarkozy, der die Freilassung Betancourts zu einer Priorität seiner Präsidentschaft erklärt hatte, sagte:
"Ganz Frankreich ist glücklich".
Die Umstände von Betancourts Befreiung ähnelten einem Thriller. Sie und die anderen Geiseln, drei US-Bürger und elf Kolumbianer, hätten
angenommen, dass sie mit dem Hubschrauber in ein anderes Lager der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) gebracht werden
sollten, sagte Betancourt. Nach dem Start im Südwesten des Landes stellte sich aber heraus, dass an Bord Soldaten der kolumbianischen
Armee waren, die sich in die FARC eingeschleust hatten.
Der Hubschrauber habe daraufhin an Höhe verloren, da die Geiseln vor Freude in die Luft sprangen, sagte Betancourt weiter. "Das ist wie ein
Wunder." Nach der jahrelangen Geiselhaft war Betancourt bei guter Gesundheit. Ihr Ehemann Juan Carlos Lecompte bezeichnete ihren
Zustand als "perfekt". Sie sei nur ein wenig mager.
background image
I P S T A
NEWS
6. JULI 2008
SEITE 4
Deutsch-niederländische Aktion gegen Heroinhändler ­ Sicherstellung von 460
kg Heroin Ein gemeinsamer Schlag gegen den international organisierten
Rauschgifthandel gelang dem Bundeskriminalamt und der Nationalen
Kriminalpolizei der Niederlande - Korps Landelijke Politiediensten (KLPD)
Dienst Nationale Recherche (DNR).
In einem auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Hannover geführten
Ermittlungsverfahren waren die BKA-Ermittler einer internationalen
Heroinhändlergruppierung auf die Spur gekommen, die in großem Stil Heroin
aus der Türkei in die Niederlande schmuggelt. Die enge Kooperation mit den
niederländischen Behörden führte am 11.06.2008 zum Erfolg.
Die niederländische Polizei nahm zwei Personen fest, die im Verdacht stehen,
an der Organisation und geplanten Verteilung der Großlieferung von ca. 460 kg
Heroin maßgeblich beteiligt zu sein. Einer der beiden Tatverdächtigen war bei
seiner Festnahme gerade im Begriff, eine Großlieferung Industrie-Akkus, die
als Versteck für das Heroin dienten, zum Weitertransport in einen Lieferwagen
zu verladen. Die in Holland festgenommenen Tatverdächtigen befinden sich in
Untersuchungshaft.
Es handelt sich bei dem Erfolg um eine der größten Heroinsicherstellungen in
Europa überhaupt.
Weitergehende Auskünfte können aufgrund laufender Ermittlungen derzeit
nicht erteilt werden.
16.06.2008 Die Staatsanwaltschaft Hannover und das Bundeskriminalamt teilen mit:
Bundeslagebild Waffenkriminalität 2007
Bundeskriminalamt veröffentlicht aktuelle Zahlen für Deutschland
Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 11.526 Verstöße gegen das Waffengesetz sowie Straftaten gegen das Strafgesetzbuch unter Verwendung
von Waffen festgestellt. Die Gesamtfallzahl ist damit im Vergleich zu 2006 (12.439 Fälle) um circa 7% zurückgegangen.
Insgesamt wurden im Bundesgebiet 14.466 Waffen aller Art sichergestellt, rund 6 % mehr als im Vorjahr (2006: 13.578).
Wie in den vorangegangenen Jahren wurde die Waffenkriminalität auch im Jahr 2007 von den Fällen des ,,illegalen Besitzes" (3.475 Fälle)
und des ,,illegalen Führens" (2.344 Fälle) dominiert.
Die Anzahl der Straftaten nach dem Strafgesetzbuch, bei denen im Jahr 2007 eine Schusswaffe verwendet wurde, war gegenüber dem
Vorjahr leicht rückläufig. In 1.010 Fällen wurden 1.114 Schusswaffen sichergestellt (2006: 1.548). Hier handelte es sich in 74 %
der Fälle um erlaubnisfreie Gas-/Alarm- und Luftdruckwaffen, bei 19 % um scharfe Faustfeuerwaffen und bei 7 % um sonstige Waffen/-teile.
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Lage im Bereich der Waffenkriminalität weitgehend unverändert. Fälle des illegalen Waffenschmuggels und
-handels größeren Ausmaßes nach Deutschland sind nicht erkennbar.
Allerdings wurden 2007 mehrere Fälle des illegalen Waffenhandels bekannt, bei denen Deutschland nicht als Zielland, sondern als
Transitland betroffen war. Die in diesem Zusammenhang sichergestellten Schusswaffen waren zum Teil professionell in Fahrzeugen verbaut.
Weitere Einzelheiten finden Sie auf der Homepage des BKA unter ,,www.bka.de" unter Berichte und Statistiken / Kriminalitätslage.
zum Bundeslagebild Waffenkriminalität 2007
background image
I P S T A
NEWS
6. JULI 2008
SEITE 5
Jetzt nach der Telekom auch Spionageverdacht bei der Bahn
Mehdorns Methoden
Auch die Bahn steht jetzt unter Spionageverdacht.
Ehemalige Führungskräfte sind nicht überrascht:
Das "System Mehdorn" beruhe auf
Einschüchterung
Sabotageverdacht im schwedischen AKW
Verdacht auf Sprengstoffanschlag, Reaktor
abgeschaltet: im schwedischen AKW O
skarshamm wurden Arbeiter mit
Sprengstoffspuren festgenommen.
Wie konnte es soweit kommen?
VON REINHARD WOLFF
background image
I P S T A
NEWS
6. JULI 2008
SEITE 6
Tarifinfo Wach- und Sicherheitsdienste ,, ver.di ,,
Liebe Kolliegin, Lieber Kollege,
Ihr wisst - die Tarifverhandlungen für einen Mindestlohntarifvertrag zwischen ver.di und dem BDWS waren im März gescheitert.
Danach wurden Gespräche mit der GÖD geführt, um doch noch zu erreichen, dass die Aufnahme der BRanche in das Entsendegesetz gelingt.
Die GÖD hat kaum Mitglieder, deshalb auch keine Skrupel Entgelterhöhungen zu verrechnen. Ende Mai überraschte der BDWS mit dem
Angebot, doch wieder mit ver.di einen TV abschließen zu wollen. Grundlage sollte der mit der GÖD vereinbarte Entwurf sein. Dies hätte für
unsere Bundesländer bedeutet : 6 Stundenlohn im Jahr 2009 und dann in Stufen auf 7,50 im Jahr 2013. Allerdings, so der BDWS, müsse
man dafür die Sonn- und Feiertagszuschläge komplett streichen, sowie den Nachtzuschlag auf 5% kürzen. Nach eingehender Beratung im
Präsidium unseres Bundesfachbereiches, wurde dem BDWS mitgeteilt, dass wir keine Notwendigkeit sehen, den Kollegen die Zuschläge zu
streichen und deshalb auch kein diesbezüglichen Tarifvertrag verhandeln werde. ,, Die Strategie, in die linke Hosentasche rein, aus der
Rechten wieder raus, werden wir als ver.di nicht mittragen !! ,,
Natürlich kam der BDWS nicht aus lauter Freundschaft wieder auf ver.di zu. Hintergrund hierfür könnten Bednken dahingehend sein, dass
die Zuschlagsregelungen in einem Bundes-GÖD Tarifvertrag mit den Ländertarifverträgen von ver.di kollidieren. Die Angst vor einer
Klageflut der Beschäftigten vor Arbeitsgerichten, treibt den BDWS umher.
Wir als ver.di sagen nach wie vor zu einem Mindestlohntarifvertrag JA, aber Kein Lohn unter 7,50 pro Stunde und Hände weg von unseren
Zuschlägen !!
Was ist eigentlich die Gewerkschaft öffentliche Dienste ( GÖD )
Highlights aus den GÖD Tarif-Grundsätzen
Das Günstigkeitsprinzip muss neu definiert werden.
* Die einseitige materielle Bewertung dessen, was ,,günstiger" ist, wird einer leistungs- und erfolgsorientierten Betriebspolitik nicht mehr
gerecht.
* Vielmehr kann z.B. der Verzicht auf materielle Leistung langfristig die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und damit Arbeitsplätze sichern, also
,,günstiger" sein. Die Sicherung von Arbeitsplätzen hat Vorrang.
Eine flexible Jahresarbeitszeit ersetzt die starre Wochenarbeitszeiten.
Abgesenkte Einstiegstarife für Langzeitarbeitslose oder / und Neueinstellungen.
Arbeits"kämpfe" entsprechen nicht dem Gebot einer komplexen und globalisierten Volkswirtschaft.
gefunden unter : http://www.goed-online.de/info-dienst/grundsatze/grundsatze.html
Ergo: Tarifverträge solen zum Wohl des Unternehmens und dessen Profit dienen, nicht der sozialen
Absicherung von Beschäftigten !!!
Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, Ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu
Zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter Ihre Geschäfte zu betreiben. Mit einem zum Lben ausreichenden
Lohn meine ich mehr als das bloße Existenzminimum - ich meine Löhne , die ein anständiges Leben ermöglichen.
Präsident Franklin D. Rosevelt, 1938 bei der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in den USA
background image
I P S T A
NEWS
6. JULI 2008
SEITE 7
Büro Berlin:
Sakrower Landstraße 38 14089 Berlin
Geschäftsstelle: Potsdam Große Weinmeisterstr. 55 14469 Potsdam
Tel: +49 (0)331 240 681 * Fax: 0331 240 788
E-Mail: Buero@IPSTA.EU * Internet : http://www.IPSTA.EU
Verantwortlicher Redakteur: Sven Silbermann
An inmate, with a criminal history of rape and kidnapping charges, raped and killed a female corrections officer at the
Daytona Beach prison Wednesday, police said.
Detectives are interviewing inmate Enoch Hall, 39, in the murder of Officer Donna Fitzgerald, a 13-year veteran of the
Tamoka Correctional Institution. Corrections records show that Enoch had been sentenced to life in prison for charges o
f sexual battery with a weapon and kidnapping stemming from a 1993.
Fitzgerald, 51, of Port Orange, was on duty at the time of the attack, according to jail records.
A statement by Department of Corrections' Secretary Walter McNeil expressed sorrow for Fitzgerald's murder.
"The entire department grieves the murder of one of our finest officers and we pray for the victim's family during this
difficult time," McNeil wrote.