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1. JUNI 2008
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Internationale Personenschützer & Sicherheitsfachkräfte Trainings Assoziation
Die GFW Sektion Berlin + Fachakademie
der Bundeswehr
Wieder einmal ist es dem Sektionsleiter Dr. Wolfgang
Wolf gelungen, unter Mithilfe seiner Frau, eine einmalige
Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen.
Wenn man selber damit zu tun hat, kann man wohl
beurteilen wie schwer das ist. Denn nicht selten ist man
auf sich allein gestellt und darf sich von einigen
Teilnehmern, die sich dann in das gemachte Nest setzen
vielleicht noch anhören, wie man es besser machen
könnte.
Aber ich bin sicher, dass Herr Wolf auch über diesen
Dingen steht. Für Interessenten: Die GFW gibt es in der
ganzen Bundesrepublik, also sicher auch in ihrer Nähe.
Bei Interesse einfach mal unter Links bei uns auf die
www.GFW.de klicken.
4. Europäische Kolloquium. der Bundesakademie für
Sicherheit, die Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.,
Werte Mitglieder
Am 24. April vertrat uns unser Präsident, Horst Pomplun, erneut auf einem
Kongress.
Es war das 4. Europäische Kolloquium.
Begleitet wurde er dabei von Herrn Karsten Bernstein, als Vertreter unser
Verbandsmitglieder.
Mehr auf Seite 2
Foto Horst Pomplun mit dem General der Bundeswehr Egon Ramms
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1. JUNI 2008
SEITE 2
4. Europäische Kolloquium. der Bundesakademie für Sicherheit,
die Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.,
Veranstalter waren die Bundesakademie für Sicherheit, die Deutsche Atlantische Gesellschaft e.V.,Euro Defense (Deutschland) e.V.,
die Zeitschrift "Europäische Sicherheit" und die Gesellschaft für Wehr und Sicherheitspolitik e.V.
Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund statt.
Das Hauptthema war die innere und äußere Sicherheit, ein zwingender Verbund und die Notwendigkeit einer europäischen Perspektive.
In diesem Rahmen wurde genauer über Energiesicherheit, Migration, Krisen- und Konfliktprävention, Krisenmanagement und Nation
Building gesprochen.
Diese Themen wurden aus staatlicher und ziviler Sicht erläutert und diskutiert.
Es waren einige große Namen als Redner und Gäste vertreten.
Darunter Staatssekretäre (Dr. Michael Schneider, Peter Altmaier), ehemalige und aktive Soldaten
(Flottenadmiral a.D. Jörg Reschke, General Egon Ramms), Bundesarzt Dr. Karl Demmer und Wirtschaftsvertreter, um nur einige zu nennen.
Einige Beiträge waren besonders interessant, weil sie Einblicke in Bereiche gaben, in denen einem üblicherweise kein so detaillierter Ein-
blick beschert ist.
z.B.:
General Egon Ramms, seit einem Jahr Oberbefehlshaber der Allied Joint Force Command und einer unserer beiden 4 Sterne Generäle
in der NATO, sprach über die Probleme in den Einsatzländern, am Beispiel Afghanistan.
Dort wo ca. 2600 IO´s und NGO´s, teilweise völlig ohne Koordination untereinander, versuchen Wiederaufbau zu betreiben.
Wo die Polizisten den jeweiligen Gouverneuren unterstellt sind, die sich teilweise kaum von den Warlords unterscheiden und gegenseitig
bekämpfen.
Wo es, allein im letzten Jahr, 1600 tote Polizisten gab. Die Dunkelziffer der privaten Sicherheit ist da wohl kaum abzuschätzen.
Unser Präsident, Horst Pomplun, nahm im Anschluß an die Rede die Möglichkeit wahr, mit dem Herrn General noch über andere
Sicherheitsrelevante Themen zu sprechen.
Bundesarzt Dr. Karl Demmer gab uns einen Einblick auf die wertvolle Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes. Das DRK ist mit ca. 4,6 Millio-
nen Mitgliedern die zweitgrößte Gesellschaft von 186 Rot Kreuz / Roter Halbmond Verbänden.
Es ist in 56 Ländern aktiv (z.B. Sudan, Dafur, Afghanistan, usw.).
Er berichtete auch darüber, dass allein für die Opfer des großen Tsunami, Spenden in ungefähren Umfang von 126 Millionen Euro
eingegangen wären und man ca. 6 bis 7 Jahre bräuchte, dieses Geld in ordentlichem, kontrollierten Umfang in den Wiederaufbau
fließen zu lassen.
Dies z.B. könnte auch ein Grund sein, der jetzt sehr schleppend anlaufenden private Spendenunterstützung für Burma.
Foto: Unser Präsident im Sicherheitsfachgespärch
mit dem 4 Sterne General Egon Ramms
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1. JUNI 2008
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Sicherheitsforum der GFW in Berlin
Die Veranstalter hatten sich bereits im Vorjahr vorgenommen, über die Vorstellungen zum neuen Profil der Polizei des Bundes zu
informieren, um nicht den Zweiflern, Bedenkenträgern und Kritikastern das Feld zu überlassen und auch das Bundeskriminalamt und die
Bundespolizei in die von der Bundeskanzlerin aus Anlass der Herausgabe des Weißbuchs 2006 erhoffte und erwünschte breite
gesellschaftliche Debatte, wie »Deutschland seine Sicherheit in Frieden und Freiheit auch unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts
erfolgreich schützen kann« einzubeziehen, was wir nunmehr nachholen wollen. Das uns dies erst jetzt gelingt, hat etwas damit zu tun, dass es
nicht gelungen ist, die erwünschte und erhoffte Debatte in Gang zu setzen. Es gibt dazu viele Ursachen und Gründe, die hier nicht
Zielstellung
Der Themenabend soll dazu beitragen, die Teilnehmer mit Ziel und Inhalt der Neuorganisation der Bundespolizei vertraut zu machen und
aufzuzeigen, weswegen der Auftrag des Bundeskriminalamtes (BKA) zielgerichteter auf die neue Sicherheitslage ausgerichtet werden soll.
Zugleich soll vermittelt werden, ob, und wenn ja. wie, sich die Neuausrichtung der Polizei des Bundes auf deren Positionierung zwischen
den Länder und der EU auswirkt.
Neuorganisation der Bundespolizei
Die Bundespolizei (BP) untersteht dem Bundesministerium des Innern. Im Sicherheitssystem der Bundesrepublik Deutschland nimmt sie
umfangreiche, vielfältige polizeiliche Aufgaben wahr. Die Tätigkeit der BP wird weiterhin durch supranationale Regelungen bestimmt.
Damit gewinnt die internationale Zusammenarbeit für die Innere Sicherheit in Europa auch für die BP zunehmende Bedeutung.
Die BP verfügt in diesem Bereich bereits über vielfältige Erfahrungen. Seitens des Bundesministers des Inneren wird dazu festgestellt.
»Wir haben die Bundespolizei auf einen Weg gebracht, der sie voranbringen, sie fit machen wird für die Zukunft.
Die Neuorganisation der Bundespolizei ist kein Selbstzweck. Wachsende Aufgaben müssen bei knapper werdenden Haushaltsmitteln
bewältigt werden. Das zeigt den Handlungsbedarf. Und nicht zuletzt der Wegfall der Grenzkontrollen zu Polen und Tschechien hat eine
Neuordnung der Behördenstruktur notwendig gemacht. Mit der Neuorganisation der Bundespolizei unter dem Dach einer Oberbehörde haben
wir eine maßgebliche Veränderung vorgenommen. Bei ihm werden zentrale Stabs- und Verwaltungsaufgaben gebündelt, hier werden die
operativen Fäden zusammenlaufen und hier wird die Dienst- und Fachaufsicht über alle Bundespolizeibehörden wahrgenommen.
Wir haben die Strukturen deutlich gestrafft, um Personalressourcen für operative Aufgaben zu gewinnen. Dies ist das zentrale Anliegen:
im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger die operative Arbeit der Bundespolizei entscheidend zu stärken.
Durch die Zusammenfassung und Aufwertung der bisherigen Bundespolizeiämter haben wir die regionalen Zuständigkeiten auf allen Ebenen
gebündelt und die vorhandenen Kräfte auf die Schwerpunkte der bundespolizeilichen Arbeit verteilt.
Wir werden damit die Polizeibeamtinnen und -beamten von überflüssiger Verwaltungsarbeit befreien und die Binnenorganisation optimieren.
So werden Strukturen gestrafft und Bürokratie abgebaut.« Auszüge aus der Rede des Bundesminister des Inneren Dr. Wolfgang Schäuble
anlässlich der Amtseinführung des Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums Matthias Seeger am 03. März 2008 in Potsdam
Bundeskriminalamt
Das Bundeskriminalamt (BKA) trägt zusammen mit den Polizeien des Bundes und der Länder sowie in Kooperation mit den ausländischen
Strafverfolgungsbehörden aktiv zur Aufrechterhaltung der Inneren Sicherheit und damit des Inneren Friedens in einem freiheitlichen
demokratischen Europa bei.
Das BKA erfüllt seine Aufgaben in Übereinstimmung mit den Zielen, Bedürfnissen und Regeln unserer Gesellschaft.
Durch rechtsstaatliches Vorgehen leistet das BKA Dienst am Bürger und am Staat, geprägt von sozialer Verantwortung.
Es arbeitet an der Verwirklichung der Werteordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland mit.
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1. JUNI 2008
SEITE 4
Gesetzlicher Auftrag
Das BKA arbeitet entsprechend dem Grundgesetz und »Gesetz über das BKA«, von dem ein neuer hart umkämpfter Entwurf vorliegt, auch
nach dessen Annahme mit einem fest umrissenen rechtlichen Auftrag. Das BKA ist herausragender Eckpfeiler eines ganzheitlichen
Systems der Verbrechensbekämpfung und Partner der Polizeien des Bundes und der Länder.
Laut Grundgesetz liegt die Polizeihoheit in Deutschland grundsätzlich bei den 16 Bundesländern. Doch darf die föderale Vielfalt nicht zu
einem hinderlichen Nebeneinander werden. Das BKA hat als zentrale Kriminalpolizei demzufolge die Aufgabe, in Deutschland
die Verbrechensbekämpfung auf nationaler und internationaler Ebene zu koordinieren. Im BKA werden dazu zentrale Einrichtungen für die
deutsche Polizei betrieben. Bei ihm laufen die wichtigsten Nachrichten der Polizeien zusammen und liegen an zentraler Stelle die
Informationen über Straftaten und Straftäter. Das BKA hat auch für die polizeiliche Kooperation in Europa und für die weltumspannende
Zusammenarbeit von Gesetzes wegen einen festen Auftrag. Über das BKA läuft der gesamte Dienstverkehr der deutschen Polizei
mit dem Ausland. So werden wichtige Informationen gebündelt und eine einheitliche
rechtliche Handhabung gewährleistet. Nicht zuletzt ist das BKA auch für den persönlichen Schutz der Mitglieder der Verfassungsorgane des
Bundes verantwortlich.
W. Wolf
Bei einer Inforeise im Austrag der IPSTA durch Polen
Bei seiner Inforeise bezüglich der IPSTA durch
Polen, haben diese hübschen Polnischen
Mädchen einer Volkloregruppe unserem
Präsidenten mit einem extra Tänzchen und
natürlich mit ihrer jugendlichen Frische in ihren
Bann gezogen ..
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1. JUNI 2008
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Zarnikow Sicherheitsdienst - Ein Mitgliedsunternehmen zeigt wie es geht....
Pokalschiessen und Spannferkel
Uns Mitgliedsunternehmen Sicherheitsdienst Zarnikow, Geschäftsführer Rene Zarnikow, führte ein erfolgreiches Gästeschiessen in Genthin
durch. Über 60 Teilnehmer konnten Ihr Können bei verschiedenen Übungen mit Pistolen, Revolvern aber auch mit verschiedenen
Langwaffen unter Beweis stellen. Ein besonderes Highlight bei den Gästen war das Tontaubenschiessen.
Ein Erlebnis der anderen Art war das Spannferkel im Anschluss, welches sämtliche Gaumen erfreute.
Bei der anschließenden Preisverleihung konnte auch unser Mitglied Ewa Maria Pomplun zwei der begehrten Pokale "abstauben"
Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung und wir sind sicher, dass sich die Mühe für den Sicherheitsdienst Zarnikow gelohnt hat
und dass dadurch ihre Geschäftsbeziehungen zu einigen Kunden sicher noch vertieft werden konnten.
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1. JUNI 2008
SEITE 6
Büro Berlin:
Sakrower Landstraße 38 14089 Berlin
Geschäftsstelle: Potsdam Große Weinmeisterstr. 55 14469 Potsdam
Tel: +49 (0)331 240 681 * Fax: 0331 240 788
E-Mail: Buero@IPSTA.EU * Internet : http://www.IPSTA.EU
Verantwortlicher Redakteur: Sven Silbermann
Unser Präsident beim regelmäßigen Besuch einer Kriegsgräberstätte für
gefallene deutsche Soldaten im Ausland.
Unser Präsident beim regelmäßigen Besuch einer Kriegsgräberstätte für gefallene deutsche Soldaten im Ausland.
Auf die Frage eines Friedhofbesuchers, ob es einen besonderen Anlass gäbe, antwortete Horst Pomplun:
,,Dafür brauche man keinen besonderen Anlass, es ist einfach eine Ehrenpflicht, denn fast jeder dieser Soldaten trug irgendwie dazu bei, dass
wir seit über 60 Jahren in Deutschland keinen Krieg mehr haben." Und warum die vielen Blumen?: ,,Es sind nicht viele gemessen an den
Soldaten, die hier endlich ihre letzte Ruhe gefunden haben, sie kosten nicht viel mehr, als einmal gut Essen zu gehen."
Und hier auch gleich noch einmal der Hinweis, dass sie schon für weniger als 10,- Euro im Jahr dazu beitragen können, dass ein deutsches
Soldatengrab irgendwo auf der Welt ein Jahr lang gepflegt werden kann.
Wäre das nicht auch eine gute Idee für Sie?