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7. MAI 2008
SEITE 1
Internationale Personenschützer & Sicherheitsfachkräfte Trainings Assoziation
Eine Delegation der IPSTA besuchte auf
Empfehlung unseres Präsidenten
bei ihrem Berlinbesuch die Gedenkstätte des deutschen
Widerstands im Bendlerblock in der Stauffenbergstr.
Die Königlichen Hoheiten Prinz Michael und Prinzessin Brigitta
von Preußen sowie
Prinz Vladimir und Prinzessin Brigitta von Jugoslawien mit
unserem Präsidenten Horst Pomplun und seiner Ehefrau anlässlich
eines Empfangs in der Bayrischen Landesvertretung in unserer
Hauptstadt beim anschließenden Dinner im Hotel
Königliche Hoheiten bei Ihrer Berlinvisite
Eine Delegation der IPSTA beim Besuch des
Bendlerblock in Berlin
Nach langer und schwerer Krankheit kann ich mich heute wieder im
(fast)normalen Leben zurückmelden.
Ende Oktober platzt in mir während einer Streifenfahrt eine "Ader" im Stammhirn.
Zwei glücklichen Umständen verdanke ich mein Leben:
1. Ich stand mit meinem PKW bereits auf einem Parkplatz, so dass ich keinen Unfall
verursacht habe.
2. Führte ich wie alle meine alleinarbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein
Notrufhandy der Marke Life Tel mit mir.
So wurde nur 45 Sekunden, nachdem ich mich nicht mehr bewegen konnte, ein
automatischer Notruf an die Gesamteinsatzleitung gesandt und von dort ein Notarzt
alarmiert.
Nur deshalb ist es mir jetzt möglich, mich wieder als aktives Mitglied zurück zu melden.
Mit einer Veröffentlichung meiner Geschichte bin ich einverstanden, da ich hoffe, das da
ich hoffe, damitnoch unentschlossene Kollege bzw. Kolleginnen was die Anschaffung
von Notufgeräten betrifft von der Notewendigkeit zu überzeugen.
Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Otto
Notrufhandy rettet IPSTA Mitglied das Leben
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7. MAI 2008
SEITE 2
Nach der Bespitzelung von Mitarbeitern des Discounters Lidl empören sich Detektive in Deutschland: Deren Bundesverband BDD
stört, dass Lidl für die überzogene Überwachung allein Detekteien die Schuld gebe. Der BDD mutmaßt jedoch, dass die Lidl-Chefs
gezielt Beschäftigte ausforschen ließen.
Der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) wirft der Geschäftsführung des Discounters Lidl vor, die Branche ,,völlig zu
Unrecht in den Schmutz" zu ziehen. Der BDD stört sich an einem Schreiben Lidls an dessen Mitarbeiter. Nach der Bespitzelung der
Beschäftigten in zahlreichen Filialen hatte sich Lidl bei der Belegschaft entschuldigt. Zugleich betonte die Geschäftsführung, dass es
von Lidl ,,so nicht gewollt war", dass Detekteien auch persönliche Informationen über Mitarbeiter protokollierten.
Gegen diese Darstellung wehrt sich der Detektiv-Verband. Die Ermittlungen bei Lidl sind nach Angaben des BDD illegal und
daher ­ entgegen einem Grundsatz seriöser Detektive - gerichtlich nicht mehr verwertbar. Es stelle sich daher die Frage, warum die
Fachkräfte bei Lidl aus eigenem Antrieb Protokolle angefertigt haben sollen, heißt es in einer Erklärung des Verbands. ,,Folgerichtig
kann daraus nur abgeleitet werden, dass die ,Detektive' damit einem Wunsch der Unternehmensführung nachgekommen sind"
erklärte BDD-Sprecher Josef Riehl.
Gleichwohl steht für den Verband außer Frage, dass sich die Detektive nicht korrekt verhielten. Von deren Arbeitgeber distanzieren
sich die im BDD organisierten Privatermittler ebenfalls: Bei den eingesetzten Kräften der Firma MIG Security handele es sich nicht
um ,,klassische" Detektive, sondern um ,,Kaufhausdetektive", die eigentlich Fachkräfte für Sicherheit im Handel und gewerbemäßig
dem Bewachungs- und Sicherheitsgewerbe zugeordnet seien.
Lidl-Mitarbeiter dürfen Detektiv-Protokolle einsehen
Deren Aufgabe nach der Gewerbeordnung sei allein die Bewachung von Waren zur Verhinderung von Diebstählen.
Eine Doppelfunktion - Warenbewachung einerseits und die Ausspähung von Mitarbeitern andererseits - verbiete sich.
Lidl will den von der Bespitzelung betroffenen Mitarbeiter bekommen Einsicht in die Protokolle der Detektive gewähren. ,,Jedem
Mitarbeiter einer betroffenen Filiale bieten wir jetzt an, die vorhandenen Protokolle einzusehen, um zu erfahren, ob es überhaupt
Aufzeichnungen über ihn gibt, und wenn ja, welche", sagte Jürgen Kisseberth, Mitglied der Geschäftsführung bei Lidl. Den Mitar-
beitern werde jene Passage vorgelegt, die sich mit ihrer Person beschäftige.
Der Discounter machte auch erstmals konkrete Angaben zum Ausmaß der Affäre Im Jahr 2007 seien in 219 der mehr als 2900
Lidl-Filialen in Deutschland Detektive eingesetzt worden, um Waren gegen Diebstahl zu sichern. Das Magazin ,,Stern" zeigt
allerdings auch Videos, die laut eingeblendetem Zeitstempel aus dem Jahr 2006 stammen. In Blogs der Gewerkschaft Ver.di haben
Mitarbeiter wiederholt von systematisch zur Mitarbeiterkontrolle eingesetzten Detektiven und versteckten Kameras berichtet.
Das Unternehmen habe seine Mitarbeiter deutschlandweit informiert, in welchen Filialen Detektive unterwegs waren.
Die Einsichtnahme in die Protokolle sei zuvor rechtlich überprüft worden, um auszuschließen, dass der Einblick in die Daten
rechtswidrig
erfolge, sagte Kisseberth. ,,Wir werden weiterhin aufklären und unsere Mitarbeiter offen informieren."
Datenschützer: Lidl droht Geldbuße bis 250.000 Euro
Lidl hat sich zwar in Zeitungsanzeigen bei den Beschäftigten entschuldigt und bei den Kunden darum geworben, dem Discounter die
Treue zu halten. Zugleich begründete das Unternehmen den Einsatz von Detekteien jedoch mit rund 80 Millionen Euro Schaden
jährlich durch Diebstahl in den Filialen.
Die Aufsichtsbehörde für Datenschutz im baden-württembergischen Innenministerium setzte Lidl eine Frist von zwei Wochen
gesetzt, um Fragen zur Überwachung seiner Angestellten zu beantworten. Das berichtete die Zeitung ,,Heilbronner Stimme".
Der Katalog umfasse rund 50 Fragen und müsse bis 14. April zurückgesandt werden, sagte der Landesbeauftragte für Datenschutz
Günter Schedler, dem Blatt.
Seit Bekanntwerden der Affäre vergangene Woche hätten mehrere Lidl-Mitarbeiter anonym in der Behörde angerufen und die
Bespitzelungsvorwürfe bestätigt. Von der Bewertung der Datenschützer im Ministerium ist abhängig, ob das Neckarsulmer
Unternehmen ein Bußgeld zahlen muss. Das kann bei Verstößen gegen das Bundesdatenschutzgesetz bis zu 250.000 Euro betragen.
Detektive fühlen sich durch Lidl beleidigt
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7. MAI 2008
SEITE 3
Am 05.04.2008 wurde in Potsdam der Berühmte Augustastift nach erfolgreicher Restaurierung eröffnet
Bekannt war dieser Stift der von der Kaiserin Augusta für die Halbwaisen von gefallen Offizieren seiner Majestät gegründet wurde und dann
bis 1994 der Hauptsitz des KGB in Potsdam war.
Die Garde der Langen Kerl begleitet diese Veranstaltung was auch die Potsdamer Gelegenheit bekamen sich dieses Anwesen noch mal
anzusehen.
Franz - Friedrich Prinz von Preussen sowie sein Vorstandschef
Theodor J. Tantzen im Gespräch mit unserem IPSTA Präsidenten
Horst Pomplun
IPSTA Mitglieder bei der Begrüßung durch den Franz Friedrich
Prinz von Preussen
Fotos: emp-presseagentur
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7. MAI 2008
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7. MAI 2008
SEITE 5
Büro Berlin:
Sakrower Landstraße 38 14089 Berlin
Geschäftsstelle: Potsdam Große Weinmeisterstr. 55 14469 Potsdam
Tel: +49 (0)331 240 681 * Fax: 0331 240 788
E-Mail: Buero@IPSTA.EU * Internet : http://www.IPSTA.EU
Verantwortlicher Redakteur: Sven Silbermann
Das prügelnde Supermodel Naomi Campbell hat erneut zugeschlagen: Obwohl die 37-Jährige von der Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt
wurde, wird weiter gegen sie ermittelt. Augenzeugen berichten, Campbell sei wegen ihres Gepäcks ausgerastet sein und habe Polizei und
Flugzeug-Crew beleidigt.
Nach einer Festnahme auf dem Londoner Flughafen Heathrow ist das britische Topmodel Naomi Campbell am Freitagmorgen von der
Polizei auf Kaution entlassen worden. Daraufhin habe sie den Flughafen verlassen. Augenzeugen berichteten zuvor, die 37-Jährige sei am
Donnerstag von der Polizei in Handschellen vor dem Start aus einer Maschine der Fluggesellschaft British Airways abgeführt worden.
Dabei soll es Streit um das Gepäck des Supermodels gegeben haben. Das Model, das offensichtlich nach Los Angeles fliegen wollte, sei
,,aggressiv und beleidigend" zu Mitgliedern der Besatzung eines Fluges von British Airways und der Polizei geworden.
Ein Sprecher von Scotland Yard sagte, die Polizei sei wegen eines Zwischenfalls um 17.11 Uhr Ortszeit zum Terminal 5 gerufen worden. In
der Folge sei eine 37 Jahre alte Frau festgenommen und zur Polizeiwache Heathrow gebracht worden. Unklar war, ob das seit Tagen
herrschende Chaos bei der Gepäckabfertigung im gerade erst eingeweihten Terminal 5 eine Rolle bei dem Disput gespielt hatte.
Das Supermodel hatte im vergangenen Jahr bei einem einwöchigen Strafdienst wegen ihres aufbrausenden Temperaments in der New Yorker
Stadtreinigung auch Toiletten putzen müssen. Das schwarze Model war im Januar zu einem fünftägigen Arbeitseinsatz und einem zwei Tage
dauernden Seminar zur Wuttherapie verurteilt worden. Sie hatte im Streit um eine fehlende Jeans mit einem Handy um sich geworfen und
ihre Haushälterin dabei am Kopf verletzt. Auch die Arztkosten musste die temperamentvolle Britin bezahlen.
Immer wieder macht das Topmodel jedoch auch negative Schlagzeilen, weil sie nicht nur zickig ist, sondern auch gerne mal die Fäuste
einsetzt. 2006 wird sie wegen Körperverletzung festgenommen. Zur Strafe muss sie für eine New Yorker Stadtreinigung putzen gehen.
Naomi Campbell hat erneut zugeschlagen ! Sie hat Polizisten angespuckt !